Landessportbund Rheinland-Pfalz

Sport lebt Vielfalt!

Worum geht es?

Eure integrativen
Projekte
sind
uns wichtig

und daher fördern, qualifizieren und beraten wir Sportvereine, Sportverbände und Netzwerkpartner (caritative Einrichtungen, Schulen, Jugendhäuser, etc.).

  • Lucas und Luca/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Verein "Social Minds"/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • SV Rhenania Hamborn/Foto: Andrea Bewinkelmann

  • Schwimmen für muslimische Frauen/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Fupballfrauen/Foto: Andrea Bewinkelmann

  • Flüchtlinge und Sport/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Flüchtlinge und Sport/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Flüchtlinge und Sport/Foto: Andrea Bewinkelmann

  • SV Rhenania Hamborn/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Lale-Bewegungskurs/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Turnmädels vom TuS Arnold/Foto: Andrea Bewinkelmann

  • Sport- und Gruppenhelferforum in Gummersbach/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Lale-Bewegungskurs/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Rock da Jam 2017/Foto: Nedia Zouari

  • Bewegungsspiele/Foto: Andrea Bewinkelmann

  • SV Rhenania Hamborn/Foto: Andrea Bowinkelmann

  • Das Team/Foto: Tatjana Trynkun, Franziska Schoebel

Das Programm:

»Kulturelle
Annäherung
durch Spiel & Sport«
Integration durch Sport

Deutschland ist das Land der Kulturen und ist reich! Reich an Kultur und an Kulturen. So bürokratisch-grau „Migrationshintergrund“ klingt, so bunt ist der Inhalt des Begriffs. Eine kulturell vielfältige Gesellschaft ist eine Herausforderung, kein Problem. Aber sie kann Probleme bekommen, solange Herkunft soziale Grenzen zieht.

kulturelle Annäherung durch Spiel und Bewegung

Vielfalt ist nicht in jedem Fall Vielzahl. Integration ist sehr verschieden entwickelt, unter anderem nach Sportart, Geschlecht, Herkunftsgruppe. Das gilt für die Leistungs- wie die Breitenebene. Was in der früheren Heimat verankert ist, entwickelt oft auch in der neuen Heimat eine besondere Zugkraft. Als gesichert gilt, dass Personen mit Migrationshintergrund im Sport unterrepräsentiert sind. Unbestritten ist, dass Spiel und Bewegung kulturelle Annäherung in Gang bringen können.

„Integration durch Sport“ unterstützt Vereine

Das DOSB-Programm „Integration durch Sport“ zieht die Konsequenz aus beidem:

Sie bestärkt Verbände, sich Menschen anderer Herkunft zu öffnen, und unterstützt Vereine, diesen Menschen besondere Angebote zu machen, im Sport und darüber hinaus.

Werden sie angenommen, dient das nicht nur dem sozialen Zusammenwachsen. Sondern auch einer lebendigen und reichen Vereinskultur.

Unsere Ziele

Beraten, Unterstützen & Zusammen­bringen

Unsere Ziele:

  • sensibilisieren
  • der Sportvereine und -organisationen für eine interkulturelle Öffnung

  • motivieren
  • für eine sportbezogene Freizeitgestaltung im Sportverein.

  • integrieren
  • durch die Einbeziehung der Zielgruppe im sportlichen Bereich.

  • partizipieren
  • durch die Einbindung der Zielgruppe in die ehrenamtliche Arbeit.

Was wir leisten:

  • Vereinsförderung
  • Qualifizierung in den Sportvereinen und –verbänden
  • Beratung der Sportvereine und Netzwerkpartner
  • Netzwerkarbeit

Zielgruppen

  • Menschen aus sozialbenachteiligten Familien
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Migranten und Migrantinnen
  • Geflüchtete
  • Netzwerkpartner
  • caritative Einrichtungen
  • Schulen
  • Jugendhäuser etc.

Ziele und


Zielgruppen

Geflüchtete Menschen

Möglichkeiten für Hilfs- und Unterstützungs
angebote

Landesweit reagieren zunehmend mehr Sportvereine auf den Zustrom von Flüchtlingen mit großem Engagement. Die Hilfs- und Unterstützungsangebote nehmen stetig zu. Beispielhaft ist die Ausrichtung von integrativen „Willkommens-Sportfesten“ zu nennen, ebenso das Sammeln von Sportbekleidung oder die Möglichkeit, kostenfrei an Vereinsangeboten teilnehmen zu können. Gleichwohl existieren vielerorts auch Berührungsängste aufgrund sprachlicher Barrieren, kultureller Unterschiede und rechtlicher Fragestellungen. Mancherorts sind die Rahmenbedingungen und besonders die Möglichkeiten zur Integration von Flüchtlingen einfach nicht bekannt.

Mitgliedschaft im Sportverein

Ob Flüchtlinge, die Sportangebote in Vereinen nutzen, zwingend Mitglieder sein müssen, hängt von der Vereinssatzung ab. Sie regelt die Formen der Mitgliedschaft, das Aufnahmeverfahren und die Beitragspflichten. Aufgrund des Gleich­behandlungs­grund­satzes im Vereinsrecht sind zunächst alle Mitglieder beitragspflichtig. Allerdings kann der Verein beim Vorliegen eines sachlichen Grundes davon abweichen und unterschiedliche Beitragsgruppen oder Ermäßigungen für bestimmte Gruppen erlauben. So ist beispielsweise eine vergünstigte oder beitragsfreie „Gastmitgliedschaft“ oder „Probemitgliedschaft“ für Flüchtlinge möglich.

Ziele und


Zielgruppen

Versicherungsschutz

Flüchtlinge, die Sport­angebote in den rheinland-pfälzischen Sport­vereinen wahrnehmen, sind ohne eine formelle Mitglied­schaft unfall- und haft­pflicht­versichert. Dieser Schutz gilt bei allen satzungs­gemäßen Ver­anstal­tungen des Vereins. Der Versicherungs­schutz beginnt mit dem Be­treten der Sport­stätte und endet mit dem Ver­lassen. Bei einer Sport­verletzung meldet der Sport­verein wie gewohnt die infrage kommende Person mit der Unfall­karte beim Versicherungs­büro. Darüber hinaus sind Flüchtlinge, deren Aufenthalt in Deutschland rechtens ist, grundsätzlich kranken­versichert. Ärzte und Kranken­häuser sind zur Hilfe verpflichtet. Allerdings wird die Gesundheits­versorgung nicht wie üblich durch eine Kranken­kasse abgewickelt. Flüchtlinge müssen beim Sozialamt einen Kranken­behandlungs­schein be­antragen und damit die Zu­stimmung zu den an­fallenden Behandlungs­kosten einholen.

wir finden:

»Sport braucht keine gemeinsame Sprache – Sport ist die gemeinsame Sprache«

Nach diesem Motto handeln viele Sportvereine in Rheinland-Pfalz und engagieren sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Schwachen. Aufgrund unserer sich wandelnden Gesellschaft ist dieses Vorhaben unter Wahrung der kulturellen Vielfalt und Anstrebung einer gleichberechtigten Teilhabe ein wichtiger Schritt und eine Bereicherung.

Leistungen/Fördermittel

soziales Engagement schätzen & fördern
Integration wird unterstützt

Das vom BMI (Bundesministerium des Innern) und BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) geförderte Programm „Integration durch Sport“ im DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) unterstützt seit mehr als 25 Jahren Sportvereine, Fachverbände und weitere Institutionen u.a. auf organisatorischer und finanzieller Ebene. Dieses Programm bietet Sportvereinen und weiteren Institutionen Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Integrationsarbeit.

Leistungen und


Fördermittel

Integrations­maßnahmen

Was wird gefördert?

Sport- und Spielfeste, Tagesausflüge, offene Sportgruppen oder Schnupperangebote sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten integrativer Maßnahmen.

Antragsstellung & Förderung

Dazu zählen beispielsweise auch die Austragung oder Teilnahme an Turnieren und Tagungen. Die Förderung wird festgelegt nach Angabe der Zuwendungshöhe und Benennung der Netzwerkpartner/ beteiligten Sportvereine, sowie einer ausführlichen Darstellung der Integrationsmaßnahme (Kosten- und Finanzierungsplan).

Leistungen und
Fördermittel

Integrationsmaßnahmen für Stützpunktvereine

Sportvereine- verbände oder auch andere Institutionen, die u.a. eine regelmäßige und nachhaltige Integrationsarbeit aufweisen erhalten eine besondere Auszeichnung. So können sich diese bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen als „Stützpunktverein“ zertifiziert lassen.

Vorausetzungen
  • die Leistung nachhaltiger Integrationsarbeit
  • ein erhöhter Anteil der Zielgruppe in der Institution
  • Gewährleistung der Beratung & Hilfestellung für andere Lebensbereiche
  • Anstrebung eines überdurchschnittlichen sozialen Engagements
  • lebendige und fruchtbare Kooperationen mit anderen Partnern der Integrationsarbeit
  • Netzwerkarbeit

Leistungen und


Fördermittel

Sportmobil mieten

Das Sportmobil des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB RLP) kann für integrative Maßnahmen kostenfrei gemietet werden. Gerade dort, wo keine Sportangebote vorhanden sind, ist das Sportmobil des LSB RLP bestens geeignet. Mit seinen vielfältigen Inhalten, den zahlreichen Sportgeräten, der riesigen Hüpfburg oder dem Bungee-Run, wird der Einsatz des Sportmobils des LSB RLP Klein und Groß begeistern.

Bei Bedarf kann das Sportmobil mit dem so genannten Anti-Aggressionsparcours der Sportjugend RLP bestückt werden. Dieser Parcours beinhaltet unter anderem Belly-Bumper, Schaumstoff-Schlag-Nudel sowie Boxzylinder. Bei Anfragen und Reservierungen des Sportmobils achten Sie bitte immer darauf, ob Sie ein Fahrzeug in Koblenz oder in Mainz anmieten wollen!
> Sportmobil mieten > Ausstattung des Sportmobils

Freiwillig Engagierte

Freiwillig Engagierte (Ehrenamtliche/ Übungsleiter), die regelmäßig Sportangebote bzw. Übungsstunden mit integrativen Sportgruppen innerhalb eines Sportvereins oder eines örtlichen Netzwerks für Integration durchführen, werden von uns mit max. 10€/ UE (60 Minuten) gefördert. Im Jahr 2016 unterstützen mehr als 50 freiwillig Engagierte das Programm „Integration durch Sport“ in Rheinland-Pfalz.
> Merkblatt Freiwillig Engagierter > Sachbericht > Teilnehmendenliste > Stundennachweis

Leistungen und


Fördermittel

Weitere Fördermittel

„Willkommen im Sport“

Der DOSB, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Internationale Olympische Komitee (IOC) unterstützen mit dem Projekt „Willkommen im Sport“ gemeinsam Sport- und Bewegungsangebote für geflüchtete Menschen in Deutschland. Der DOSB setzt das Projekt gemeinsam mit 13 Landessportbünden um. Die teilnehmenden Vereine bieten niedrigschwellige Bewegungsangebote in den Gemeinschaftsunterkünften an oder nehmen Geflüchtete in ihre Sportkurse auf.

Initiative „Kinderglück“ der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz

Projekte mit Vorbildcharakter oder besonderer Nachhaltigkeit, die sich an die Zielgruppe der Flüchtlingskinder richten, können zusätzlich über eine enge Verzahnung mit der der Initiative „Kinderglück“ der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt werden. Nähere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie über
Oliver Kalb,
Tel.: 06131-2814-411,
Email: o.kalb@lsb-rlp.de.
> Antragsformular ausfüllbar > Informationsblatt zur Verfahrensweise

Leistungen und


Fördermittel

Egidius Braun
Stif­tung des DFB

Die DFB-Stiftung Egidius Braun unterstützt mit Kooperationspartnern engagiert Fußballvereine jeweils einmalig mit einer Starterhilfe in Höhe von 500 Euro. Die Unterstützung gilt bis voraussichtlich 2019. Die Antragsstellung erfolgt direkt an die Stiftung.
> Website

Bildungs- und Teilhabepaket

Seit 2011 werden armutsbetroffene Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 18. Lebensjahr durch das Bildungs- und Teilhabepaket unterstützt. Hierzu zählen unter anderem auch Zuschüsse zur Mitgliedschaft im Sportverein oder zum Erwerb von Sportbekleidung. Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket wird das Ziel verfolgt, dass Kinder und Jugendliche trotz ihrer schwierigen Lebenssituation am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen können. Im Asylbewerberleistungsgesetz ist geregelt, dass bei den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets auch Asylbewerber berücksichtigt werden müssen. Die Zuschüsse werden in den meisten Fällen durch Gutscheine oder Direktzahlungen (z.B. an den Sportverein) erbracht und müssen beim Sozialamt über entsprechende Formulare beantragt werden.

Mitgliedschaften für Kinder

Kindern bis 18 Jahre stehen monatlich 10€ (120€ im Jahr) u.a. für Mitgliedschaften in Sportvereinen zur Verfügung. Die Anträge dafür müssen beim jeweiligen Jobcenter oder Sozialamt vor Ort gestellt werden. 

Stützpunktvereine

Stützpunktvereine:
Brückenköpfe
der Integration im Sport
Mehr als 750 Stützpunktvereine deutschlandweit

Mehr als 750 Stützpunktvereine setzen das Programm „Integration durch Sport“ in Taten um. In Rheinland-Pfalz freuen wir uns bisher über 15 Stützpunktvereine. Ihre Arbeit wird in Rheinland-Pfalz vom Landessportbund und den regionalen Sportbünden gefördert und vorangetrieben. Was macht diese Vereine aber zu Brückenköpfen der Integration im Sport?

Integration findet in Stützpunktvereinen ständig statt. Sie erörtern das Thema zwar nicht immer, aber sie tun, es bevor sie handeln.

Ein erweitertes Verständnis von „Teilnahme“

Die meisten Vereine unternehmen vielerlei: Sie suchen den direkten Kontakt zur Zielgruppe, etwa mithilfe von Migrantenorganisationen. Sie gestalten Angebote, die Personen nicht-deutscher Herkunft sprachlich-kulturell, finanziell, teils auch räumlich entgegenkommen. Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur für’s Sporttreiben, sondern auch für gestaltende Funktionen gewinnen und vorzugsweise ausbilden.

Stützpunktvereine

Wie man es wird

  • Akzeptanz der Programmziele
  • Der Verein folgt dem Integrationsverständnis des Programms und orientiert sich an dessen Zielgruppen.

  • Integrationsorientierte Maßnahmen
  • Der Verein macht Menschen mit Migrationshintergrund spezielle Angebote – sportliche mit niedriger Schwelle (etwas durch ermäßigte Teilnahmebeiträge) wie außersportliche (Bildung, Beratung); er eröffnet ihnen Möglichkeiten, sich an der Vereinsführung zu beteiligen.

  • Zusammenarbeit
  • Der Verein nimmt an Fortbildungen des Programms teil, thematisiert es in einer Öffentlichkeitsarbeit und sucht den Austausch mit der Bundes- und Landeskoordination, um seine Kompetenzen zu erweitern.

  • Zugehörigkeit zum DOSB
  • Sie ist durch die Mitgliedschaft in einem Landessportverband gewährleistet.

Projekte/Veranstaltungen

Gemeinsame Arbeit,
vielfältige Projekte

Unsere Projekte

Wir unterstützen
Ihre Projekte

Für eine umfassende Integrationsarbeit sind der Aufbau und die Pflege von Netzwerken unverzichtbare Voraussetzungen. Die Basisarbeit unserer Sportvereine und -verbände und die Gewinnung neuer Kooperationspartner sind elementar für das Programm „Integration durch Sport“. Daher unterstützen wir die Projekte die mit bzw. von den Sportvereinen und -verbänden, Schulen, caritativen Einrichtungen oder anderen Netzwerkpartnern ins Leben gerufen werden.

Eigene Ver­an­stal­tungen & Fort­bildungs­seminare

Darüber hinaus bietet der Landessportbund Rheinland-Pfalz und seine regionalen Sportbünde eigene Veranstaltungen sowie Fortbildungsseminare an, um einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Qualifizierungsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen.

Unsere Projekte

Bildung und Qualifizierung

Seminar „Fit für die Vielfalt“

Die Qualifizierung „Fit für die Vielfalt“ gibt Anregungen und Impulse für die Integrationsarbeit und erweitert Handlungskompetenzen für das interkulturelle Zusammenleben im Sportverein. Das Seminar sensibilisiert für den Umgang mit und die Chancen von Interkulturalität im Sport. „Fit für die Vielfalt“ ist ein fester Bestandteil im bundesweiten Programm „Integration durch Sport“ vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und richtet sich an alle freiwillig Engagierte des Programms. Darüber hinaus eignet es sich für Übungsleiter/innen und Betreuer/innen sowie alle Interessierten, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unterschiedlichsten Kulturen im Sport vereint sind.

Unsere Projekte:


Rock da Jam

Programmeigene Angebote

Rock da Jam

Der urbane Tanz ist mittlerweile zu einer weit entwickelten und verbreiteten Subkultur geworden ist. Vor allem Mädchen und junge Frauen, die bei anderen Angeboten weniger berücksichtigt werden, fühlen sich von diesem Tanzstil angesprochen. In Jugendzentren, Schulen und Tanzschulen besteht eine sehr starke Nachfrage, sich in dieser Sportart weiterzuentwickeln.

Im Vordergrund dieses Events stehen vor allem der soziale Aspekt, das Zusammentreffen und der dadurch stattfindende Austausch zwischen den Jugendlichen.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Jugend und Familie und des Landessportbundes bieten sich hierbei Möglichkeiten, auf informellem Weg wichtige gesellschaftliche Werte und soziale Kompetenz zu vermitteln und einzelne Personen gezielt anzusprechen.

Unsere Kooperationspartner
  • Landeshauptstadt Mainz
  • Haus Haifa
  • Haus der Jugend
  • KiJuKuz GOFI
  • Kinder- und Jugendschutz/Streetwork
  • Neustadtzentrum
  • SV GOETHE e.V.
  • > Weitere Informationen

Unsere Projekte

Diskussionsforum

Die Hauptveranstaltung und somit verbindlich für alle Stützpunktvereine und Mitarbeiter des Programms, ist das jährlich stattfindende Diskussionsforum, dass im Rotationssystem an den Standorten Koblenz, Mainz und Kaiserslautern ausgetragen wird. Das Diskussionsforum dient neben der Informationsweitergabe von pädagogischen und finanziellen Aspekten, dem Austausch über Möglichkeiten und Grenzen des Sports im Umgang mit diesem besonderen Personenkreis. Eine Talkrunde die sich aus Gästen von Politik, Sport und Gesellschaft zusammensetzt, diskutiert jährlich ein brisantes sowie aktuelles Thema und tauscht sich über Erfahrungen und neue Ansätze aus. Einen Beitrag zur Praxis leisten die Best Practice Beispiele von verschiedensten Programmpartnern bzw. Stützpunktvereinen, die die Veranstaltung zu einer runden Sache machen.

Regionale Netzwerktreffen

Die Netzwerktreffen „Integration durch Sport“ laden ein zum Informations- und Erfahrungsaustausch im jeweiligen Gebiet des Sportbundes (Rheinland, Rheinhessen, Pfalz). Die jährlich stattfindenden Netzwerktreffen sind „Türöffner“ zum Kennenlernen von Partnern aus unterschiedlichen Bereichen und Helfen so beim Aufbau und der Pflege von neuen bzw. schon bestehenden Netzwerken.

Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen

faq

Fragen & Antworten
auf einen Blick
  • Sind Flüchtlinge krankenversichert?

    Asylbewerber sind bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik nicht automatisch krankenversichert. Bei Einreise in das aufnehmende Bundesland erfolgt in der Erstaufnahmeeinrichtung erstmals eine Gesundheitsuntersuchung, zumeist durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt

    Personen mit befristeten oder unbefristeten Aufenthaltstiteln, einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung sind grundsätzlich krankenversichert bzw. haben einen Anspruch auf Gesundheitsversorgung, auch wenn sie nicht arbeiten.

    Bei Unfällen im Training oder Wettkampf, wenn z.B. der Rettungswagen zum Einsatz kommt, ist die Kostenübernahme auf jeden Fall gewährleistet.  Ärzte und Krankenhäuser sind zur Hilfe verpflichtet.

    Für Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten (§§ 4, 6 Asylbewerberleistungsgesetz), bestehen jedoch in den ersten 15 Monaten des Aufenthalts in der Bundesrepublik Leistungseinschränkungen, insbesondere für Rehabilitationsmaßnahmen und Physiotherapie.

    Die Gesundheitsversorgung wird in diesen Fällen nicht über eine Krankenkasse, sondern über das örtlich zuständige Sozialamt abgewickelt, das Krankenscheine für den Arztbesuch ausstellt.

  • Wie sind Flüchtlinge im Verein versichert?

    Dies hängt davon ab, welche Versicherungsverträge der Verein für seine Vereinsarbeit abgeschlossen hat. Flüchtlinge, die in einem der regionalen Sportbünde angeschlossenen Verein Sport treiben, sind dabei umfassend im Rahmen der Leistungen des Sportversicherungsvertrages versichert.

    Die am Sportbetrieb teilnehmenden Flüchtlinge müssen den Sportbünden nicht namentlich gemeldet werden. Ein erweiterter Versicherungsschutz wurde vom Sportbund Rheinland mit der ARAG-Versicherung und von den Sportbünden Rheinhessen und Pfalz mit der AachenMünchener abgeschlossen.

    Für detailliertere Fragen rund um den Versicherungsschutz von Menschen mit Fluchterfahrung stehen Ihnen zur Verfügung:

    1. Johann Jost Schäfer
    2. Leiter Service-Büro ARAG-Sportversicherung
    3. Tel.: (02 61) 1 35 - 2 55
    4. Fax: (02 61) 1 35 - 1 46
    5. E-mail:VsbKoblenz@ARAG-Sport.de
    1. Dirk Trendler
    2. Versicherungskaufmann der AachenMünchener AG beim Sportbund Rheinhessen und Pfalz
    3. Tel.: 0631-34112-28 (beim Sportbund Pfalz)
    4. Tel.: 06131-2814-214 (beim Sportbund Rheinhessen)
    5. E-mail:dirk.trendler@amv.de
  • Wie sieht der Versicherungsschutz für Flüchtlingen in Sportvereinen im Bereich der Sportbünde Pfalz und Rheinhessen aus?

    Flüchtlinge die keine Mitgliedschaft im Verein haben, sind bei der Teilnahme an einem Bewegungsangebot eines Sportvereins für die Dauer ihres Aufenthalts in oder auf der Sportstätte versichert (Unfall- und Haftpflichtversicherung). Nicht versichert ist in diesen Fällen das sogenannte Wegerisiko, also der Weg zur Sportstätte hin und der entsprechende Rückweg.

    Flüchtlinge, die Mitglied im Verein sind, sind voll versichert wie alle anderen Vereinsmitglieder auch. Dies schließt das Wegerisiko ein. Das gilt auch dann, wenn ihre Mitgliedschaft im Verein beitragsfrei ist. Anmerkung: Für die Ausstellung einer Spieleroder Wettkampflizenz fordern Fachverbände in der Regel den Nachweis der Mitgliedschaft in einem Sportverein. Daher kann man davon ausgehen, dass Flüchtlinge, die an Wettkampf- und Meisterschaftsrunden von Fachverbänden teilnehmen, in aller Regel über den vollständigen Versicherungsschutz verfügen.

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